Referenz
WaReg schützt vor Überschwemmung in Uppsala
Dieser Sammelbrunnen verbindet fünf Rohre zu einem. Um das stromabwärts gelegene Netz nicht zu überlasten, verlangte Uppsala Vatten vom Kunden eine maximale Abflussmenge von 50 l/s.
Starker Regen kann zu einer Überlastung des Wasserversorgungsnetzes führen. Dies wiederum kann dazu führen, dass das Wasserwerk nicht mehr mithalten kann, wodurch sich das Regenwassersystem füllt und in die Kanalisation überläuft. Die Kläranlage muss dann sauberes Wasser zur Aufbereitung erhalten, was sie unnötig belastet und zu höheren Kosten führt. Außerdem kann die Kläranlage durch Rückstau im Wasserversorgungsnetz und in den Kellern überlastet werden (Gefahr von Kellerüberflutungen). Im schlimmsten Fall kann eine Gemeinde gezwungen sein, Abwasser in einen Fluss oder das Meer abzuleiten, was zu Geldstrafen führen kann.
Die Lösung
Es gibt insgesamt fünf Zuläufe zum Sammelbrunnen: drei DN315 von einem Kassettentank, ein DN400 von einem Ölabscheider und ein DN500 von Dach- und Hofwasser. Am Ablauf (DN200) wurde ein Absperrventil installiert, um im Falle eines Unfalls absperren zu können, damit kein verunreinigtes Wasser durchdringen kann. In der Zuleitung vom Ölabscheider befindet sich ein Wastop DN400, der verhindert, dass Wasser zurück in den Ölabscheider gelangt und den Prozess stört. Nach diesem Brunnen wurde ein WaReg DN250 installiert, um den Durchfluss unabhängig vom Druck im Tank auf 50 l/s zu regeln. Bei Überdruck beginnt der WaReg sofort zu regeln und gibt unabhängig vom Druck den gewünschten Durchfluss frei. Dies machte die Wahl von Wareg leicht.
Einsatzgebiet
Abflussregelung
Ein Rückstau in Rohrleitungssystemen kann sowohl stromabwärts als auch stromaufwärts große Probleme in Form von Überschwemmungen und Überlastung verursachen. Die genaueren Gründe für die Regulierung eines Abflusses können unterschiedlich sein und unterschiedliche Lösungen erfordern.



